Tierheilpraktiker Ausbildung

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker wird heute von verschiedenen Schulen angeboten. Der Tierheilpraktiker behandelt nach seiner Ausbildung Tiere wie Pferde, Hunde, Katzen aber auch Vögel, Nagetiere oder gar Reptilien und Fische.

Die Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist privater Natur. Dies bedeutet, dass der Auszubildende die Kosten für die Ausbildung zum Tierheilpraktiker selbst zu zahlen hat. Die anbietenden Institute oder Schulen unterscheiden sich stark hinsichtlich der Qualität und der Kosten. Hintergrund ist, dass der Tierheilpraktiker-Beruf nicht geschützt ist. Jeder kann sich heute Tierheilpraktiker nennen, auch wenn keine Schule besucht und eine Prüfung abgelegt wurde. Es ist deshalb vor Aufnahme der Ausbildung sorgsam auf den Ruf und die Qualität der Schule zu achten, damit dem Auszubildenden auch fundierte Kenntnisse in Theorie und Praxis vermittelt werden. Wichtig ist gerade, dass die erlernte Theorie auch in Praxisseminaren vertieft wird. Die meisten Schulen oder Institute bieten dies an.

Der Zeitraum der Ausbildung zum Tierheilpraktiker ist abhängig von der möglichen Kursform. Neben einem Unterricht in Vollzeit, werden auch Blockunterricht und Unterricht am Wochenende angeboten. So ist es auch für Menschen, die sich im Berufsleben befinden, möglich eine Ausbildung zum Tierheilpraktiker zu absolvieren. Je nach Kursform ist mit einer Ausbildungsdauer von bis zu zwei Jahren zu rechnen.

In der Praxis arbeiten ausgebildete Tierheilpraktiker in der Regel zunächst freiberuflich und mit einer Fahrpraxis. Erst nach Aufbau eines entsprechenden Kundenstamms wird eine eigene Praxis finanziell möglich.

Wer Spaß an Tieren und einem Heilberuf hat ist mit der Aufnahme zur Ausbildung zum Tierheilpraktiker sicher gut beraten.